Was der WissensHub kann. Und was er bewusst nicht kann.
Der WissensHub ist die Lernplattform der tkohns UG. Jedes Unternehmen bekommt seinen eigenen: eigene Adresse, eigenes Aussehen, eigener Zugang. Diese Seite sagt in zehn Minuten, was drin ist.
1Ein Hub je Unternehmen
- Eigene Adresse. Als Unterdomain, also ihrefirma.wissenshub.de. Eine eigene Firmendomain ist möglich und kostet Aufpreis, weil sie ein eigenes Sicherheitszertifikat braucht.
- Ihr Aussehen, nicht unseres. Logo, Farben, Schriften, eigene Eingangsseite. Kein fremdes Produkt mit Ihrem Logo in der Ecke.
- Getrennt von allen anderen. Eigene Mitglieder, eigene Inhalte, eigener Rechtsfuß. Es gibt keine gemeinsame Startseite, auf der Kunden nebeneinander stehen.
- Eine Software, viele Hubs. Eine Verbesserung wird einmal gebaut und gilt in jedem Hub. Sie zahlen keine Entwicklung für etwas, das nur bei Ihnen läuft.
- Server in Deutschland. Auch die Schriften kommen vom eigenen Server und nicht von Google.
2Wer hineinkommt
- Die Mailadresse ist der Zugang. Wer eingeladen wird, bekommt eine Mail mit einem Link. Ein Klick, und er ist drin.
- Ein Passwort ist freiwillig. Wer eines will, setzt es im Profil und kann es dort wieder entfernen. Einen Vorgang „Passwort vergessen" gibt es deshalb gar nicht: wer es vergisst, meldet sich wieder per Link an.
- Angemeldet bleiben, gleitend 30 Tage ab dem letzten Besuch. Wer regelmäßig lernt, wird nie hinausgeworfen. Ein geteiltes Gerät im Besprechungsraum schließt sich von selbst.
- Jeder Zugang hat Anfang und Ende. Zwei Monate, ein Jahr, unbefristet: das entscheiden Sie je Angebot. Läuft er ab, bleibt das Konto bestehen und der Inhalt ist zu.
- Keine Selbstregistrierung. Niemand ist im Hub, der nicht eingeladen wurde oder gekauft hat.
- Drei Arten von Rechten. Mitglied, Redaktion, Verwaltung. Angezeigt wird nie eine Personenart, sondern was jemand darf.
3Was im Hub liegt
Der Aufbau hat vier Ebenen: Kurs, darin Fokusthemen, darin Module, darin Bausteine. Das Modul ist die kleinste Einheit und kann in mehreren Kursen hängen. Deshalb findet jemand dieselbe Erklärung im Kurs, in der Einarbeitung eines neuen Kollegen und im Suchergebnis, ohne dass sie dreimal gepflegt wird.
Ein Modul wird aus fünfzehn Arten von Bausteinen gebaut:
- Videomit Leitfrage und Transkript
- Videoausschnitteine Stelle aus einer längeren Aufnahme
- TextAbsatz, Liste, Tabelle
- BildBildbeschreibung ist Pflichtfeld
- Zitatmit Quelle
- Auftragetwas, das jetzt getan wird
- Szenariozeigt die Folge, nicht richtig oder falsch
- Selbstprüfungohne Bewertung
- Quizmit Auswertung
- DateiPDF als Kachel
- Warnungwo Rot wirklich Gefahr heißt
- Schrittfolgeein Ablauf in Reihenfolge
- Lernabspracheam Kopf: was Sie hier erwartet
- TrennerLuft zwischen zwei Gedanken
- Fußansageerst danach weiterlesen
- Freie Reihenfolge. Kein Zwangsweg, kein gesperrtes Kapitel. Einzelne Schritte lassen sich als freiwillig kennzeichnen.
- Zu jedem Video gehört ein Transkript, ein- und ausklappbar. Wer lieber liest oder im Großraum ohne Kopfhörer sitzt, kommt trotzdem durch.
- Unterlagen als PDF, mit Vorschau im Fenster und einem Knopf zum Herunterladen.
- Videos sind geschützt. Sie liegen gesperrt und werden nur an angemeldete Personen mit gültigem Zugang ausgeliefert. Ein weitergereichter Link nützt niemandem, und Suchmaschinen kommen gar nicht erst hin.
- Am Modul steht, wann es zuletzt geändert wurde.
4Suchen, finden, vermissen
- Die Suche geht über alles, auch über das, was in den Videos gesagt wurde. Möglich macht das die Abschrift zu jedem Video.
- Sie sucht nach Wortteilen. „Bestandskunde" findet auch „Bestandskundenentwicklung". Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist im Deutschen der Unterschied zwischen finden und nicht finden.
- Eine Suche ohne Treffer wird mitgeschrieben. Diese Liste ist das Wertvollste, was der Hub Ihnen liefert: sie sagt, welches Wissen in Ihrem Unternehmen gesucht und nicht gefunden wird.
- Wissenswünsche. Wer etwas vermisst, schreibt es auf. Die anderen stimmen zu. Die Zustimmung macht die Reihenfolge, nicht die Redaktion.
5Während gelernt wird
- Der Fortschritt wird gemessen, nicht angeklickt. Es gibt keinen Knopf „Erledigt", denn genau der schreibt alles gut, was jemand übersprungen hat. Ein Video gilt als gesehen, wenn es gelaufen ist.
- Kommentare hängen am einzelnen Baustein und nicht unter dem ganzen Modul. Die Frage zu Absatz sieben steht damit bei Absatz sieben.
- Eine Bewertung in vier Stufen, ohne Mitte. Bei einer ungeraden Zahl flüchtet der Mensch in die goldene Mitte, und am Ende steht eine Zahl da, die nichts sagt.
- Zwei Knöpfe gehen an die Redaktion: „Eine Frage" und „Veraltet oder Fehler". Beide laufen in eine Pflegeliste. So meldet Ihnen die Belegschaft selbst, wo der Inhalt von der Wirklichkeit abweicht.
- Private Notizen und ein Merkzettel. Beides sieht nur die Person selbst.
- Die Transferfrage. Einige Tage nach einem Modul kommt eine Mail. Nicht „Sie waren lange nicht da", sondern die Frage, was sich seither in der Arbeit verändert hat. Höchstens eine je Person und Woche.
6Prüfen und nachweisen
- Das Quiz darf überall stehen, am Ende oder mittendrin. Einzelauswahl, Mehrfachauswahl, richtig oder falsch. Halbe Punkte gibt es nicht.
- Die Bestehensgrenze stellen Sie ein. Oder Sie lassen sie aus, dann ist das Quiz eine Übung und keine Prüfung.
- Ein Nachweis mit laufender Nummer, auf einer öffentlichen Seite überprüfbar. Er hängt an den Pflichtschritten, freiwillige zählen nicht.
7Was Sie selbst verwalten
- Mitglieder einladen und verwalten. Zugang setzen und verlängern, Mailadresse berichtigen, sperren, einen neuen Anmeldelink schicken. Dafür wird niemand angerufen.
- Je Person sichtbar, welche Module abgeschlossen sind.
- Die Systemmails stehen im Klartext und lassen sich ändern: Einladung, Willkommen, Hinweis vor Ablauf.
- Meldungen laufen in eine Liste, mit Zähler, solange etwas offen ist.
- Verkauf ist eingebaut. Wer über Stripe kauft, wird automatisch angelegt und bekommt seine Mail. Ohne Zusatzpaket.
8Auf dem Telefon
- Gebaut fürs Telefon, nicht nur telefontauglich. Das ist der Ort, an dem in einer Pause gelernt wird.
- Auf den Startbildschirm legbar. Danach verhält sich der Hub wie eine App, mit eigenem Zeichen und ohne Adressleiste. Es gibt nichts zu installieren und niemand braucht ein Konto bei Apple oder Google.
9Was bewusst fehlt
- Keine Punkte, keine Abzeichen, keine Bestenlisten. Erwachsene lernen nicht für Sternchen, und eine Rangliste zeigt am Ende, wer am schnellsten klickt.
- Keine Selbstregistrierung und kein offener Katalog.
- Kein SCORM, also keine eingekauften Fremdkurse. Im Hub steht Ihr Wissen.
- Keine programmierte App. Siehe Punkt 8: sie würde nichts hinzufügen außer Pflege.
- Keine Versionshistorie, sondern das Datum der letzten Änderung.
- Keine sekundengenaue Überwachung. Gemessen wird, ob ein Video lief und ob ein Modul durchgearbeitet ist. Nicht, wer wie lange auf welchen Absatz geschaut hat.
Eine Funktion, die niemand braucht, ist keine ungenutzte Funktion. Sie ist eine Störung.
Sie brauchen eines davon dennoch? Dann bauen wir es ein. Diese Liste ist eine Haltung und kein Gesetz. Sie sagt, was wir von uns aus weglassen, weil es in den meisten Unternehmen mehr stört als hilft. Wenn es in Ihrem gebraucht wird, sagen Sie es im Gespräch, und es kommt hinein.
Und was in Ihrem Fall gebraucht wird
Diese Liste beschreibt das Gefäß. Ob es für Ihr Unternehmen passt, hängt nicht an der Zahl der Funktionen, sondern daran, welches Wissen bei Ihnen in einzelnen Köpfen steckt und was passiert, wenn dieser Kopf in den Urlaub fährt.
Darüber rede ich lieber, als es aufzuschreiben. Zwanzig Minuten genügen für die Einschätzung, ob sich das bei Ihnen lohnt.
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